Die Entstehung des Projektes
Die von Alemann'sche Stiftung hat mit diesem Projekt im Jahr 2002 begonnen. Sie will damit der Geschichte des Rates der "Alten Stadt Magdeburg" und der Ratsfamilien ein größeres Gewicht zu geben.
Wir haben seit damals eine Genealogiedatenbank aufgebaut, die wichtigsten Dokumente zur Stadtgeschichte für das Internet aufbereitet und diese auf den Stiftungs- und Familienseiten als Texte der Allgemeinheit zur Verfügung gestellt.
Neben diesen Listen ist aber die Vernetzung der Informationen in einer Datenbank wichtig.
Fragen wie
- "Wer hat wann im Rat oder im Schöffengericht gesessen?",
- "Mit wem war er verwandt oder verschwägert?",
- "Wo hat er/sie gewohnt, bzw. welche Grundstücke/Häuser gehörten ihm?", weiter
- "Welche Hauszeichen gehören zu welchen Häusern?" etc.
können so durch einfache Suchabfragen - soweit es die Datenlage erlaubt - beantwortet werden.
In die Datenbank werden nach und nach Bildmaterialen, Biographien und geschichtliche Beschreibungen eingearbeitet. Der Zugang zu den Daten wird durch den Stadtplan von 1829 auf das heutige Stadtbild bezogen, so daß man jetzt über ein "digitales Häuserbuch" direkt auf die Datenbank zugreifen kann.
Technisch steht mit diesem System ein Instrument zur Verfügung, das für alle Städte eingesetzt werden kann, die über entsprechende Daten verfügen. In Mainz existiert z.B. ein vergleichbares System. Der Schwerpunkt auf Magdeburg ergibt sich bei uns aber notwendig aus der Geschichte der Magdeburger Ratsfamilie Alemann, die über die Jahrhunderte hin den Bezug zu "ihrer" Stadt nie ganz verloren hat. Sie hat daher die mageren Einkünfte aus den letzten Stadtgrundstücken jetzt in einer gemeinnützigen Stiftung der Erforschung der Stadt- und Familiengeschichte gewidmet.
Einen ersten Anlauf machten wir im Jahr 2002 in einem Softwarepraktikum der Universität Magdeburg. Professor Saake hat dies ermöglicht. Leider konnten wir das Ergebnis letztlich doch nicht weiter verwenden, da der Aufwand für eine Verbesserung höher war als eine Neuentwicklung.
Diese hat die Firma GST in Bergheim bei Köln (jetzt Logis.dat) übernommen.
Wir danken der Logis.dat für ihre uneigennützige Unterstützung. Ohne sie hätte das Projekt nicht umgesetzt werden können.
Die Umsetzung des Projektes
Die neue Version der Magdeburger Zeitbilder wurde von der GST Informationsmanagement GmbH (jetzt Logis.dat GmbH) mit Sitz in Bergheim realisiert. Sie basiert auf dem Open Source Content Management System Typo3.